Milchviehbetrieb in Log Prairie, Minnesota

121,0 ha. USD 2.937.400,-   Zu verkaufen   Milchvieh

Long Prairie, Minnesota, Vereinigten Staaten


 

Objekt Nr. 3236

 

Großer Milchviehbetrieb mit 1200 Holstein Kühen in Zentral-Minnesota zu verkaufen!

 

Milchviehbetrieb mit 121 ha, 1200 Holstein Kühen und einer Futterlagerkapazität von 40.000 t Maissilo, 10.000 t Heu und 1680 t Mais und 250 t Futterkomponenten in 10 separaten Lägern.

 

Die Molkerei ist 40 km vom Betrieb entfernt, bietet stabile Absatzmöglichkeiten und hat niedrige Transportkosten. Es besteht die Möglichkeit den Betrieb auf 1012 ha zu vergrößern, wovon ca. die Hälfte bewässert werden könnte.

 


 

Großer Milchviehbetrieb mit 1200 Holstein Kühen in Zentral-Minnesota zu verkaufen!

 

  • id
    1027
  • Preis
    USD 2.937.400,- USD > EUR
  • Größe
    121,0 ha.
  • Art
    Milchvieh
  • Land
    Vereinigten Staaten
  • Region
    Minnesota
  • Ort
    Long Prairie

Information Vereinigten Staaten

Die ersten europäischen Einwanderer in der amerikanischen Geschichte stammten aus England und den Niederlanden. Angelockt durch Berichte über großartige wirtschaftliche Aussichten und religiöse und politische Freiheit, strömten Immigranten aus vielen anderen Ländern in die Vereinigten Staaten. Die Einwanderungswelle erreichte ihren Höhepunkt in den Jahren 1892 -1924. Im späten 19. Jahrhundert richtete die Regierung eine besondere Einwanderungsstelle auf Ellis Island ein. Diese Einrichtung war von 1892 bis 1954 in Betrieb und wird heute als Teil des Statue of Liberty National Monuments erhalten. Die Freiheitsstatue, ein Geschenk Frankreichs aus dem Jahre 1886 an das amerikanische Volk, steht auf einer Insel im Hafen von New York in der Nähe von Ellis Island. Zwischen 1820 und 1979 ließen die Vereinigten Staaten über 49 Millionen Einwanderer ins Land. ALLGEMEINES Die Vereinigten Staaten von Amerika umfassen 50 Bundesstaaten, von denen 49 auf dem amerikanischen Festland liegen und einer im Pazifik. Im Norden grenzen die USA an Kanada und im Süden an Mexiko. Die Ostküste der USA liegt am Atlantischen Ozean und die Westküste am Pazifischen Ozean. Washington D.C., benannt nach dem ersten Präsidenten der USA, ist die Hauptstadt des Landes. Der Nationalfeiertag ist der 4. Juli, Independence Day (Unabhängigkeitstag), der Tag, an dem 1776 die Demokratie geboren wurde. Die Währung der USA ist der US-Dollar. Mit einer Landesfläche von 9.629.047 km2 sind die Vereinigten Staaten ungefähr genau so groß wie Kanada. Entlang der Ost- und Westküste der USA liegen lange Gebirgsketten. Der Großteil des Landes ist verhältnismäßig flach mit u.a. einer trockenen Steppe, den Great Plains. An vielen Stellen in Nordamerika hat das Inlandeis tiefe Mulden ausgeschliffen, wo sich später Seen gebildet haben. Im Westen der Great Plains liegen einige Gebiete ohne Abfluss in einen Ozean, so dass dort Salzseen entstanden sind, beispielsweise der Große Salzsee (Great Salt Lake). Große Flüsse in den USA sind der Mississippi und im Norden der Yukon und Mackenzie. Die heutige Bevölkerung der Vereinigten Staaten umfasst eine Vielzahl ethnischer Gruppen. Ende der sechziger Jahre kam ein stetiger Strom von Einwanderern aus Südamerika, Asien und Afrika in Gang, während zur gleichen Zeit die Anzahl der Einwanderer aus Europa abnahm. Eine Folge der Ströme von Einwanderern ist, dass der Anteil der ethnischen Minderheiten an der Gesamtbevölkerung hoch ist. Die ursprünglichen Bewohner, die Indianer, bilden nur noch einen kleinen Teil der gegenwärtigen Bevölkerung. Am 1. Juli 2008 hatten die USA mehr als 290 Millionen Einwohner. Die Besiedlungsdichte in den USA ist sehr unterschiedlich. In Alaska und in den Trockengebieten im Westen ist die Besiedlungsdichte weniger als 10 Einwohner pro km2, während es im Osten der USA, um die Großen Seen herum und in Teilen von Texas und Kalifornien Gebiete mit einer sehr hohen Besiedlungsdichte gibt. Die Attraktivität der südlichen Bundesstaaten ist eine Folge des günstigen Klimas und des wirtschaftlichen Aufschwungs, der dort in den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts stattgefunden hat. Ungefähr 76% der Bevölkerung wohnen in den städtischen Gebieten, wozu Orte mit 2.500 oder mehr Einwohnern gerechnet werden. Den höchsten Verstädterungsgrad gibt es in Kalifornien und in einigen Städten im Nordosten des Landes. Die südlichen Bundesstaaten sind verhältnismäßig am wenigsten städtisch geprägt.

Die amerikanische Gesellschaft unterscheidet sich in mehreren Punkten von der deutschen Gesellschaft. Die Vereinigten Staaten haben u.a. ein anderes Bildungssystem und auch die soziale Sicherheit ist anders geregelt. Es werden zum Teil auch andere Feiertage gefeiert, was insbesondere mit einer anderen Geschichte zusammenhängt. Das Niveau der sozialen Sicherheit in den USA ist niedriger als in Deutschland. Sie wird durch die Steuern finanziert. Jeder Bundesstaat hat seine eigenen Regeln für die soziale Sicherheit. Viele Versicherungen sind keine Gruppenversicherungen, sondern müssen individuell abgeschlossen werden. Die folgenden sozialen Leistungen werden in den USA angeboten: • Arbeitslosengeld (Das Arbeitslosengeld wird 26 Wochen lang ausgezahlt. Diese Leistung beträgt maximal $300 wöchentlich. Anschließend gibt es für die Personen, die noch keine Arbeit haben, Lebensmittelgutscheine und einen Beitrag für Miete und Strom.) • Erwerbsunfähigkeitsversicherung • Witwen- und Waisenrente • Zuschüsse für die Gesundheitsfürsorge für Senioren und Behinderte. Die Versicherungskosten können recht hoch sein. Deshalb ist es nicht für jeden möglich, gut versichert zu sein. Ungefähr 20% der Amerikaner haben keine Krankenversicherung. Das heutige Bildungssystem der Vereinigten Staaten ist im 19. Jahrhundert entstanden. Es unterscheidet sich von den Bildungssystemen anderer westlicher Staaten in drei Punkten. Erstens betrachten Amerikaner Bildung als eine Lösung für verschiedene soziale Probleme. Zweitens setzen die Amerikaner großes Vertrauen in den Nutzen von Bildung, so dass sie verhältnismäßig viel und länger Unterricht bekommen. Schließlich ist Bildung in den Vereinigten Staaten keine staatliche Aufgabe und wird auch nicht vom Staat finanziert. Für den öffentlichen Unterricht sind vor allem die Bundesstaaten und die Schuldistrikte zuständig. Der kostenlose öffentliche Unterricht bis zur „Highschool“ wird vom Bundesstaat oder von den regionalen Behörden finanziert. Der Hochschul- oder Universitätsunterricht wird jedoch nicht von diesen Behörden, sondern von den Studierenden selbst und deren Familien finanziert, gegebenenfalls mit der Unterstützung öffentlicher oder privater Quellen, für die einige Studierenden in Betracht können kommen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Studiendarlehen in Anspruch zu nehmen. In den meisten westlichen Staaten, wie z.B. in Deutschland oder den Niederlanden, wird das Gesundheitswesen vom Staat finanziert, dort wird auch die Gesundheitsfürsorge als Recht für jeden betrachtet. In den Vereinigten Staaten wird das Gesundheitswesen zum größten Teil von privaten Organisationen finanziert. Die amerikanischen Behörden finanzieren einige Krankenversicherungsprogramme, doch diese sind nur zugänglich für eine beschränkte Gruppe von Menschen, nämlich für die Armen und die Rentner. Amerikaner zahlen die Kosten für ihre Krankenversicherung auf unterschiedliche Weise. Arbeitnehmer können für ihre Krankenversicherung bezahlen, indem sie ihrem Arbeitgeber Zustimmung erteilen, einen bestimmten Betrag für die Krankenversicherung vom Gehalt abzuziehen. Andere Arbeitnehmer arbeiten für einen Arbeitgeber, der ihre Krankenversicherung direkt bezahlt. Wer weder über seine Arbeit noch über ein staatliches Programm krankenversichert ist, also die meisten Freiberufler, kann eine private Krankenversicherung abschließen und die Kosten direkt an die Versicherungsgesellschaft zahlen. Religion spielt in den Vereinigten Staaten eine wichtige Rolle. Ungefähr 56% der Bevölkerung sind evangelisch. Es gibt im Protestantismus viele verschiedene Richtungen, von orthodox bis liberal. Der römisch-katholischen Kirche gehören ungefähr 26% der Bevölkerung an. Jüdischen Glaubens sind ungefähr 2,6% der Bevölkerung. Buddhisten, Muslime und Hindu bilden kleine Minderheiten in den USA.

Das Klima in den USA ist sehr unterschiedlich. Vor allem im Winter sind die Temperaturunterschiede gut spürbar. Wegen der kalten Luft vom Nordpol ist es im Winter um so kälter, je weiter nördlich man sich befindet. Das Klima in den nördlichen Bundesstaaten, mit den langen, kalten Wintern, in denen viel Regen und Schnee fällt, und den milden Sommern, unterscheidet sich stark vom Klima in den südlichen Gebieten der USA. Die südlichen Bundesstaaten haben ein subtropisches Klima mit heißen, feuchten Sommern und milden Wintern. Die Temperatur steigt in den südlichen Bundesstaaten in den Monaten Juni, Juli und August meistens bis über 30ºC an. In den Wüstengebieten im Südwesten erreicht das Thermometer manchmal Temperaturen von über 40ºC. Von Osten nach Westen nehmen die Niederschlagsmengen ab und erreichen schließlich einen Punkt, wo ohne Bewässerung keine Pflanzen mehr angebaut werden können. In einigen Wüstengebieten in Arizona, Nevada und im Süden von Kalifornien beträgt die jährliche Niederschlagsmenge weniger als 125 mm. Nicht der gesamte Westen ist trocken. Eines der nassesten Gebiete der USA liegt im Nordwesten.

Die Vereinigten Staaten sind schon geraume Zeit weltweit der wichtigste Exporteur von landwirtschaftlichen Produkten. Die Betriebe sind im Allgemeinen mittelgroß bis groß und weitgehend mechanisiert. Vor allem aufgrund der klimatischen und geografischen Verhältnisse sind in den USA verschiedene Agrarzonen entstanden. So bezeichnet man beispielsweise den Nordosten und die Gebiete um die Großen Seen herum als den 'dairy belt', das Gebiet, in dem viel Milch produziert wird. An der Ostküste gibt es viel Gartenbau, Obstanbau und Geflügelzucht. Das Gebiet südlich des 'dairy belt' wird als der 'corn soy belt' bezeichnet, ein Gebiet, in dem die für die Viehhaltung wichtigen Gewächse wie Mais und Sojabohnen angebaut werden. Im Süden, wo sich früher der 'cotton belt' bis weit nach Texas erstreckte, haben die meisten Baumwollplantagen inzwischen Platz gemacht für vor allem Mischbetriebe. An den Küsten von Texas und Florida werden Zitrusfrüchte, Zuckerrohr und Reis angebaut. In Kalifornien wird viel Gemüse und Obst angebaut und gibt es große Weinbaugebiete. Der mittlere Westen, der 'wheat belt', ist die Kornkammer der USA. Was die Viehhaltung betrifft, sind die Vereinigten Staaten der größte Produzent weltweit. Rinder, insbesondere Schlachtvieh, werden vor allem in den Bundesstaaten Texas, Iowa, Nebraska, Kansas, Missouri und Oklahoma gehalten. Schweine werden hauptsächlich im Norden gehalten. Die Geflügelzucht (Hühner und Puten) gibt es vor allem in Kalifornien, New England, North Carolina und Georgia. Milchvieh wird vorrangig im Norden, Nordosten und in der Nähe der großen Städte gehalten. Milchvieh Bei den Milchviehbetrieben setzt sich in den Vereinigten Staaten, ebenso wie in den Niederlanden, schon seit geraumer Zeit eine Entwicklung zu weniger, aber größeren Betrieben durch. Vergleichbar damit findet auch eine Entwicklung zu weniger Kühen statt, die allerdings mehr Ertrag bringen. Während es 1959 noch fast 2 Millionen Milchviehbetriebe gab in den USA, ist diese Anzahl auf nur noch 91.990 Milchviehbetriebe im Jahr 2002 zurückgegangen . Die Milchviehbetriebe im Westen der Vereinigten Staaten sind häufig große Betriebe mit 500 bis 1500 Milchkühen. Wegen des großen Umfangs haben diese Betriebe niedrigere Selbstkosten als die Milchviehbetriebe im Nordosten der USA, wo die Betriebe im Allgemeinen einen Umfang von 50 bis 150 Milchkühen besitzen. Die wichtigste Eigenschaft der amerikanischen Milchpolitik ist, dass es kein Quotensystem gibt. Ansonsten ist die Milchpolitik ein komplexes Ganzes, das von Vorschriften auf verschiedenen Ebenen dominiert wird. Die Vorschriften auf staatlicher Ebene beziehen sich auf Marktverordnungen. Das Ziel dieser Verordnungen ist es, die Marktverhältnisse zu stabilisieren, so dass Milchviehhalter und Verbraucher von den Vorteilen eines stabilen Markts profitieren können. Auch soll den Verbrauchern jederzeit ein ausreichendes Angebot von Milch und Milchprodukten garantiert werden. Viele Niederländer, die in die Vereinigten Staaten auswandern, um dort einen Milchviehbetrieb zu starten, beschließen, neue Gebäude bauen zu lassen. Ein Vorteil von neuen Gebäuden ist, dass mit diesen den eigenen Wünschen und der eigenen Weise der Betriebsführung Rechnung getragen wird. Die Vorschriften über den Neubau eines Milchviehbetriebs sind von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich und hängen vom Umfang des zu gründenden Betriebs ab. Manche Bundesstaaten verlangen nur einen Bauplan. Einige Bundesstaaten verlangen für den Bau eines Milchviehbetriebs mit mehr als 700 Kühen die Beantragung einer Genehmigung. Es kann auch ein Düngungsplan verlangt werden.