Interessanter Ackerbaubetrieb mit 111 Ha im Colonia, Uruguay

111,0 ha. Preis auf Anfrage   Zu verkaufen   Ackerbau

Colonia, Uruguay


Attraktiver Ackerbaubetrieb 18 km von Colonia del Sacramento entfernt. Da es in der Nähe von Ruta 1 liegt, ist es das ganze Jahr sher gut zu erreichen. Diese Betrieb hat einen durchschnittlichen CONEAT von 142. Die Böden sind für die Fruchtfolge im Winter und Sommer geeignet. Keine Gebäude auf diesem Grundstück.

Der Preis beträgt USD 8.000 pro Hektar. Der geschätzte Mietpreis beträgt USD 35.000

Aktuelle Preise in der Landwirtschaft

  • id
    1707
  • Preis
    Preis auf Anfrage
  • Größe
    111,0 ha.
  • Art
    Ackerbau
  • Land
    Uruguay
  • Ort
    Colonia

Interfarms

Information Uruguay

Uruguay befindet sich im südöstlichen Teil Lateinamerikas. Es grenzt im Osten an den Atlantischen Ozean, im Norden an Brasilien und im Süden und Westen an Argentinien. Uruguay umfasst ca. 176.000 km2 und ist damit halb so groß wie Deutschland; es hat aber nur 3,5 Mio. Einwohner. Uruguay hat einen südeuropäischen Charakter, denn die Kultur ist zu vergleichen mit der von Spanien und Italien. Die Landschaft ist geprägt von hügeligen Wiesen, die von vielen Flüssen durchzogen wird. Das Wachstum des Bruttonationaleinkommens in 2010 lag bei 8,8%. Diese positive Entwicklung wird vor allem durch die hohen Preise auf internationaler Ebene für Lebensmittel wie Fleisch, Soja und Reis verursacht. Darüber hinaus genießen die uruguayische Regierung und Wirtschaft das volle Vertrauen der internationalen Organisationen, wie der Weltbank, des IWF und der großen Banken der Welt. Zweifellos spielt bei den ausländischen Investoren auch die politische und soziale Stabilität eine Rolle. Im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern ist Uruguay, in Bezug auf wirtschaftliche Freiheit, Demokratie, Sicherheit und bei Bekämpfung der Korruption, vorbildlich. Desweiteeren ist der Lebensstandard in Uruguay hoch. Die uruguayische Regierung hat im Jahr 1998 eine besondere Gesetzgebung geschaffen, die das Land für ausländische Investitionen attraktiv macht. Die Grundlage ist die Gleichbehandlung von ausländischen Investoren und Einwohnern. So benötigt man keine Genehmigung oder Registrierung der Investition im Voraus, auch der Transfer von Kapital und Gewinnen ohne Behinderung und Steuerabgabe ins Ausland ist erlaubt. Es gibt keine Einschränkungen bei der Verwendung von Fremdwährungen und es gilt ein strenges Bankgeheimnis.

Die uruguayische Regierung hat besondere Rechtsvorschriften im Jahr 1998 geschaffen, um ausländische Investitionen zu ermöglichen. Auf dieser Grundlage gibt es die Gleichbehandlung von ausländischen Investoren mit den Bewohnern, gibt es keine Zulassung oder Registrierung der Vorabinvestitionen erforderlich und kann Ausgangs und Gewinne ohne Behinderung oder Abgabe von und nach ins Ausland transferiert werden. Es gibt auch alle Arten von Ausnahmen in dem Gesetz der Besteuerung angeordnet. Außerdem gibt es Freihandelszonen eingerichtet, in denen ausländische Unternehmen können sich zu etablieren und auf die sie keine Steuern von den Sozialabgaben für Arbeitnehmer zahlen uruguayische auseinander. In diesen Freizonen sind vor allem Dienstleister wie Call-Center eingerichtet.

Es gibt verschiedene Steuern: Einkommensteuer auf 25%, 12% Vermögenssteuer auf Zinserträge, 25% Körperschaftsteuer. Zusätzlich wird eine Gebühr von 2% erhoben auf Immobilien-Transaktionen für beide Parteien an der Transaktion beteiligt. Vermögenswerte, Gewinne und Dividenden an das Herkunftsland ist erlaubt, ohne die geringste Steuer übertragen. Es gibt auch keine Einschränkungen bei der Verwendung von Fremdwährungswechselstuben vor, wenn die Währung ausgetauscht werden können. Bedingungslos Zulassung oder Registrierung überall Es gibt auch in Uruguay ziemlich strenge Geheimhaltungsgesetze für Banken.

Es ist sehr einfach für Ausländer um dorthin zu gelangen, sich niederzulassen und ein Unternehmen zu gründen. Uruguay im Dies wird von der Regierung in vielerlei Hinsicht gefördert. Beim Betreten durch den Zoll ein Touristenvisum mit einer Dauer von drei Monaten erteilt. Für längere Aufenthalte, ein Antrag auf einen Aufenthaltstitel, der Ausländerbehörde (DNM) vorgenommen werden.

Das Klima ist abwechslungsreich und angenehm mit Temperaturen von 25° bis 30° im Sommer und 8° bis 13° im Winter.

Landwirtschaft in Uruguay Uruguay liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Chile und Südafrika. Es herrscht ein ähnlich positives Klima und die FAO-Studien bewerten die hervorragende Bodenqualität von Uruguay als eine der Besten der Welt. Die regelmäßigen und gut über das Jahr verteilten Niederschläge sorgen dafür, dass dem Land genügend Oberflächenwasser zur Verfügung stehen. Darüber hinaus hat Uruguay das größte Trinkwasserreservoir der Welt, die Guarani Aquifer. Dies macht es möglich, zwei Ernten pro Jahr zu erwirtschaften. Soja oder Sorghum werden beispielsweise im November / Dezember gesät und im April / Mai geerntet, anschließend kann auf der gleiche Fläche im Juni Weizen angebaut werden, der wiederum im November geerntet wird. Die extensive Rinderhaltung findet im Allgemeinen im Westen, entlang des Flusses Uruguay nahe der Grenze zu Argentinien, statt. Heute liegen die Hektarpreise dieser Grundstücke bei 3.500 USD. In der Regel erfolgt die extensive Rinderhaltung auf Höfen von 400 bis 1000 Hektar. Die Milchproduktion findet man traditionell in den Regionen zwischen Colonia und Montevideo. Die Grundstücke umfassen generell zwischen 100 und 300 Hektar mit durchschnittlichen Hektarpreisen zwischen 4.500 und 5.500 USD. Der Ackerbau ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Produziert werden vor allem Soja, Weizen, Mais und Sorghum. Traditionell findet man Ackerbaubetriebe vor allem im Süden und im Zentrum des Landes (Soriano, Rio Negro, Flores, Durazno) und zunehmend auch im Norden des Rio Negro in Montevideo. Die Grundstücksgrößen betragen oft zwischen 250 und 700 Hektar. Die Preise variieren stark, im Westen ist der reguläre Preis 7.500 USD, während in Montevideo und Durazno Hektarpreise von US $ 4.500 bis 5.500 für viele ähnliche Böden erzielt werden. Ein Vergleich der Bodenpreise mit den Nachbarländern macht Uruguay sehr attraktiv. Die Logistik und Infrastruktur in Uruguay sind von sehr guter Qualität mit sehr modernen Häfen und Flughäfen. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und der Vorteil gegenüber anderer Regionen sind vor allem die relativ kurzen Entfernungen wegen der geringen Größe des Landes. Es gibt ein Bodenkataster unter www.prenader.gub.uy/coneat, das die Anbaumöglichkeiten einer Region an Hand eines Index aufgezeichnet. Dieser Index ist ein Hinweis auf die Bodenpreise. Für eine realistische Wertschätzung muss allerdings noch die Bewässerungsinfrastruktur einbezogen werden. Der Verkauf von Parzellen und Grundstücken in Uruguay wird im Grundbuch eingetragen. Der Grunderwerb wird durch einen vereidigten und durch den Käufer ernannten Notar festgelegt. Der Notar untersucht die Gültigkeit der Transaktion, überwacht die Zahlungen und registriert die Transaktion im Grundbuch. Nach der mündlichen Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer wird die Vereinbarung in einem vorläufigen Kaufvertrag (der Boleta reserva) aufgezeichnet. Innerhalb einer Frist von 45 Tagen untersucht der Notar die Gültigkeit (insbesondere um festzustellen, ob es keine Probleme mit Immobilien oder Krediten gibt). Danach wird eine endgültige Vereinbarung ausgearbeitet und unterzeichnet. Nach der abschließenden Zahlung wird das Eigentum auf den Käufer übertragen. Das Rechtssystem in Uruguay ist sehr zuverlässig. Es sind keine Probleme von ausländischen Investoren bekannt.